Pole Dance - wie alles begann...

August 29, 2016

 

Hallo meine Lieben,

heute beschäftige ich mich - mit der sehr oft gestellten Frage:
Wie bin ich eigentlich zum Pole Dance gekommen?

Ich bin ein Mensch, der es nicht normal mag.

Deshalb musste eine Sportart her, die nicht jeder X-beliebige macht.

Eine Sportart aber wo man Kraft und Ausdauer bekommt. Aber wo man auch gerne hingeht und es Spaß macht...

Fitness Studio fiel also schon einmal raus. Ich war damals schon mal angemeldet. Und irgendwie ging man - wenn überhaupt - immer alleine hin. Also, Beiträge umsonst gezahlt.

Zum Standard- oder Lateintanz konnte ich mich auch nicht anmelden, weil der Partner gefehlt hat.

In dem Sinne war zwar Matze immer an meiner Seite, aber durch miese Arbeitszeiten früherer Arbeitgeber fielen viele Termine weg.

Ich musste mir also was anderes suchen.

Also durchforstete ich das Internet und kam auf Pole Dance.
Genauer habe ich YouTube durchforstet und fand ein unglaublich inspirierendes Video von Karo Swen. Dann kam ich auf den Kanal von Anastasia Sokolova und es war um mich geschehen... Ich wollte es auch lernen! In der Annahme "Sieht doch gar nicht so schwer aus...".

Der Aspekt alleine hinzugehen, hat mich immer noch derbe gestört also startete ich Ende November 2014 einen kleinen Facebook-Aufruf.

Viele haben sich gemeldet mit euphorischen Kommentaren wie "Hier, hier, hier - das wollte ich schon immer mal ausprobieren!".
Viel kam aber letztendlich nicht dabei herum als es Ernst wurde und es hätte Geld kosten sollen...

Eine Person hat sich aber gemeldet - die liebe Steph, die es auch durchziehen wollte.

Dezember 2014 hatten wir dann unsere erste Pole Stunde - die Schnupperstunde.

Am Anfang Januar 2015 (genau am 05.01.2015) ging es auch gleich los. Der erste Kurs - Beginner I.

Ende Januar gestaltete ich unser Wohnzimmer um und bestellte mir eine Pole für zu Hause, wo ich einmal die Woche trainiert habe.
Es dauerte nicht lange und schon war man Fortgeschritten-Level - es war Oktober 2015.

In der Zeit fühlte ich mich etwas "unterfordert" und genervt. Genervt von Polerinas im Kurs. Durch ständiges Absagen wurde der Kurs dann letztendlich abgesagt. Auch das Nachtrainieren - trotz einer eigenen Stange zu hause - fiel aus und somit musste man mehr Zeit in die Figuren stecken. In dieser Zeit hatte ich auch nicht das Gefühl Fortschritte zu machen, weder in Kraft noch in den Tricks, geschweigedenn in die Flexibilität.

Das Geld war mir zu Schade und somit suchte ich mir ein neues Studio.

Ende November hatte ich eine Probestunde in einem anderen Studio. Ein Studio, wo die Internetpräsenz mir sportlichere Aspekte vermittelte. Ein Studio mit professioneller Anleitung und Ausbildung im Bereich Pole Fitness.
Nach etwas Überlegung schloss ich im Dezember dann einen Vertrag ab, der einmal die Woche beinhaltete, Der Unterricht war anders aufgebaut wie ich es bisher kannte. Ein ordentliches Warm-Up, Stretching und eine Krafteinheit, danach ging es erst an die Pole, abschließend war dann ein kleines Cool-Down um eventuellen Muskelkater entgegen zu wirken.

Ich sage euch, diese Stunde war sehr anstrengend und brutal. Brutal in dem Sinne, dass mir klar wurde bis jetzt absolut nichts zu können. In dem Sinne bin ich tief gefallen von meinem Höhenflug ala "Ich mache Pole Dance und kann alles!". Hier merkte ich auch, dass ich absolut keine Kondition habe, ebenfalls keine Flexibilität und eigentlich konnte ich gar nichts. Am liebsten hätte ich mich in die Ecke gesetzt und

losgeweint. Aber irgendwie hat mich auch diese Stunde motiviert so weiterzumachen wie es mir in dieser Stunde gezeigt wurde. Also stockte ich meinen Vertrag Ende Dezember auf zweimal die Woche auf um schneller an meine Ziele zu kommen. Mein Ehrgeiz wurde mehr als entfacht. Ich hatte auf einmal Ziele vor meinen Augen an denen ich bis heute dran festhalte. Vor allem ist die Flexibilität ein rotes Tuch für mich. Von dieser lasse ich mich aber nicht abhalten weiterzumachen wie bisher.

Seit Januar 2016 gehe ich also zweimal zum Training. Zusätzlich trainiere ich auch noch mindestens zweimal oder dreimal die Woche zu hause und gehe seit Juni 2016 noch ins Fitnessstudio. Hier aber nicht alleine, da Matze ebenfalls den Sport für sich entdeckt hat.

Letztendlich weiß ich heute, dass man seine Ziele mehr mit solchen Methoden schneller erreichen kann als mit Samthandschuhen angefasst zu werden.

Auch wenn ich jetzt immer alleine zum Training gehe - wo ich vorher mehr als Panik hatte - freue ich mich auf jede einzelne Unterrichtsstunde. Man fühlt sich einfach nur wahnsinnig gut nach einem harten Training. Man sieht außerdem bereits nach ein paar Monaten Topergebnisse und es ist einfach nur ein Traum wie sich der Körper verändert. Nicht nur der Körper, sondern auch das Selbstbewusstsein.

Man geht viel glücklicher und motivierter durch sein Leben und genießt es einfach. Außerdem lernt man wundervolle Menschen kennen, die genauso ihr Herz und ihre Leidenschaft an diesen wundervollen Sport verloren haben.

 

Eure Elisa.

 PS: Ich habe leider keine absoluten alten Pole-Bilder mehr von mir. Dies liegt wahrscheinlich daran weil ich erst so richtig seit 2016 aktiv auf Instagram bin und in der Zeit mein Handy wechseln musste...

Share on Facebook
Share on Twitter
Please reload

  • Facebook - Weiß, Kreis,
  • Instagram - Weiß Kreis
  • Instagram - Weiß Kreis
  • Instagram - Weiß Kreis
  • Spotify - Weiß, Kreis,

© 2011 - 2019 // all pictures by Heretic-Art || Dark & Poledance Fotografie.
All right reserved.
Full credits, if necessary, are named on pictures seperately!

Proudly created with Wix.com

Elisa Weiß

13403 Berlin, Deutschland