Neue Inspirationen: Aerial Silk/Yoga/Hoop

September 18, 2016

Hallo ihr Lieben,

letzten Sonntag (11. September) war ich bei einem Sommerfest vom Pole Sport Berlin Studio.
Begleitet wurde ich von meiner Pole-Freundin Lydia.

Bei dem Sommerfest haben sie verschiedenste Workshops angeboten.
Drei an der Zahl: Aerial Yoga, Pole Dance und Aerial Hoop.

Bevor ich zu jedem Workshop komme, möchte ich euch noch kurz etwas zu dem Studio schreiben.

 

Das Pole Sport Berlin liegt im Berliner Bezirk Reinickendorf.
Für mich war es sehr praktisch - es waren nur 20 Minuten zu Fuß.

Lydia dahingegen musste eine Fahrtstunde in Kauf nehmen bis sie unseren Treffpunkt - Eichborndamm - erreicht hat... dann ging die Suche los...

Die Straße fanden wir zwar sofort, aber das Studio ist etwas versteckt.
Dank Google Maps und Internet haben wir es dann doch gefunden.

Als wir dann ankamen, war es noch ziemlich leer - leider. Ein paar vereinzelte Personen.
Ein paar Kinder - sicherlich Kinder aus dem Studio oder von Eltern, die dort trainieren.
Die Anzahl der Besucher hat sich auch leider nicht vergrößert. Es wurden eher weniger. Eigentlich nur die Personen, die auch bei den Workshops mitmachen wollten.
Leider: sie haben auch keine wirkliche Werbung - außer eine Facebook Veranstaltung - gemacht. 

Das Studio ist aber echt hübsch eingerichtet. Toller heller Laminatboden und reichlich Platz.

Platz von Pole zu Pole oder von Silk zu Silk oder von Hoop zu Hoop.
Man brauch also keine "Angst" zu haben zusammenzustoßen.

Das Studio hat zwei große Räume. Einen Pole-Raum und einen Aerial-Raum.
Eine gemütliche Sitzecke und eine Ecke, wo man sich umziehen kann.

Bevor die Workshops losgingen, gab es auch bereits eine erste Show.
Es wurde - mir noch unbekannt - "Kangatraining" vorgeführt.

Definitiv total praktisch für Mütter, die nach ihrer Schwangerschaft wieder fit werden möchten und ihre alte Figur zurückhaben wollen.
Die sogenannten "Ausreden" zählen hier nicht: das man keine Zeit mehr habe für Sport, weil niemand auf das Kind aufpassen kann.
Hier nimmt man nämlich seinen Kleinen mit und macht Sport. Voll praktisch!
Der Säugling wird in ein Tragetuch oder Tragetasche gepackt und dann wird losgelegt mit der Rückbildung des eigenen Körpers.

Mit dem zusätzlichen Gewicht des Kindes wird die Muskulatur und die Fettverbrennung angetrieben.

Den Kindern macht es extremst Spaß!
Sie fangen überhaupt nicht an zu schreien - schlafen sogar durch die Bewegungen ein und das Mutter-Kind-Verhältnis wird noch mehr verinnigt.

Was will Frau also mehr nach einer Schwangerschaft???

Nach dieser Vorführung gingen auch die Workshops los.

 Jeder einzelne Workshop sollte 45 min dauern.

Als erstes war Aerial Yoga an der Reihe.
Hier macht man Yoga bzw. Yoga-Elemente in einem sogenannten Silk - Tuch.
Diese Elemente können mit luftakrobatischen Elementen verbunden werden - fazinierend.

Dieses Silk ist trapezförmig und schaut wie eine gemütliche Hängematte aus.
Es hält definitiv den eigenen Körper, da es aus einer Art Fallschirmstoff ist.

Es ist ein Stoffgemisch aus Polyester/Lycra/Nylon.
Man kann abschalten, entspannen, schweben und sich einfach frei fühlen.

Man kann aber auch inniger dehnen und sich auf die Dehnung konzentrieren, da man in dem Tuch sicher gehalten wird.

Des Weiteren kann man genauso wie an der Pole Kopfüberfiguren machen.

Durch das Tuch wird dadurch die Wirbelsäule entlastet und der Rücken wird entspannt.
Perfekt für Leute mit Rückenproblemen!
In dem Workshop haben wir zuerst ein paar Yoga Übungen gemacht wie zum Beispiel der "Herabschauende Hund" oder der "Krieger".
Ich fand es Super!
Man konnte sich wirklich fallen lassen und die Dehnung mehr spüren.

Dann kamen ein paar schwere Figuren dazu.

Unter anderem - beim Pole Sport bekannt als - den Helikopter/Straddle/Aufschwung.

Aber das ging viel einfacher als an der Pole - ja klar!

Man kann sich in das Tuch fallen lassen und wie eine Rückwärtsrolle machen - und schon hat man es geschafft. Et Voilà!

Interessant war auch das Gefühl zu bekommen wie sich ein Scorpio oder Gemini anfühlt. Herrlich!

Ich war sofort angefixt vom Aerial Bereich.

Vor allem: bei Instagram oder Facebook folge ich schon seit Ewigkeiten vielen Luftakrobaten.

Es sieht immer so einfach aus - was es natürlich nicht ist!

Als letztes sollten wir eine Rolle in das Tuch machen...
Da war ich Schisser und hab es nicht gemacht bzw. habe es nicht hinbekommen.

 

Nach einer kurzen Pause ging es bereits weiter - mit Pole Dance.

Der Workshop begann mit einem kleinen Warmup - gefolgt von etwas Stretching.
Dann ging es an die Pole.

Leider war es an dem Tag derbe warm.
Die Sonne hat in den Trainingsraum reingeschienen.

Es war unmöglich ordentlich - trotz Gripmittel - zu halten.

Das war aber nicht so schlimm, da man sich eh nicht wirklich halten brauchte.

Was ich etwas negativ fand, war dass es gleich zu einer Choreografie ging.
 

Diese beinhaltete verschiedene Walks, eine Drehung und viele Bodenteile.
Zum Glück hatten wir Knieschoner mit, sonst hätten die Knie lädiert ausgesehen...

Positiver und effektiver wären vielleicht mehr Poletricks gewesen, sodass man aus dem Workshop mit einem besseren Gefühl herausgegangen wäre. Gefühl in dem Sinne, dass man ein paar Erfolgserlebnisse hatte. Auch wenn er nur der "einfache" Pole Seat gewesen wäre oder der Fireman Spin... Klettern wäre zum Beispiel auch eine Option gewesen. 

Lydia und mich hat es aber nicht gestört, da es nicht unsere Pole Stunde war...
Man hätte es vielleicht anders aufbauen können...


Als der Pole Dance Workshop zu Ende war,
folgte nach einer kurzen Pause der letzte Workshop.

Der Workshop auf den ich mich am meisten freute: Aerial Hoop.

Der Workshop fand auf Englisch statt.
Aber alles super erklärend und alles perfekt verstanden.

Als erstes war wieder ein kleines Warmup und ein schließendes Stretching an der Reihe.
Dann ging es an den Hoop mit ein paar kleinen Vorübungen.

Schnell lernte man diverse Figuren am Reifen.

Es hat derbe Spaß gemacht, war aber auch sehr anstrengend.

Und trotz Leggings hab ich letztendlich reichlich blaue Flecke bekommen.
Es hat sich aber definitiv gelohnt!

Aber als Polerina ist man langsam abgehärtet und bekommt die Entstehung eines blauen Fleckes nicht mehr so richtig mit.
Erst wenn er dann da ist und man sich fragt: "Von welchem Trick kann der denn jetzt sein?".

 

Fazit zu den Workshops:

Es war so unglaublich toll, lustig und inspirierend.
Soweit inspirierend, dass ich mir Gedanken gemacht habe.
Gedanken über die Anschaffung eines Aerial Silks in dieser Woche...
Das Wetter war ja auch so passend und Bäume gibt es auch in Berlin.

Zu diesem neuen Hobby - oder besser gesagt - einer meiner vielen neuen Leidenschaften werde ich ebenfalls demnächst einen Blogeintrag schreiben. Seid gespannt!

 

 

 

Leider kann man keinen Hoop oder kein Silk in der Wohnung anbringen, da dann doch andere Kräfte wirken als beim Pole Dance. Es fehlen die nötigen Balken oder Decken, die eine Anbringung überlegenswert machen. Dafür gibt es aber Outdoor viele Möglichkeiten sich auszutoben.

 

 

Ich denke, Aerial Yoga oder Aerial Silk oder Aerial Hoop werden wie Pole Dance in den nächsten Jahren in Deutschland boomen.

Der Trend nach besonderen Sportarten steigt und findet definitiv Anhänger hier zu überleben und zu bestehen,

Fazinierend ist ebenfalls für mich die Kreativität.

 Man kann sich trauen, ausprobieren und herumexperimentieren.
Der Kreativität, dem Einfallsvermögen und Ideenreichtum sind also keine Grenzen gesetzt!

 

Eure Elisa.

 

 

 

 

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Elisa Weiß

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