2016 - Jahresrückblick

December 30, 2016

Hallo meine Lieben,

heute gibt es einen erneuten Jahresrückblick.

Einen Jahresrückblick über mein Leben.

Mein Leben privat und beruflich gesehen in diesem Jahr - 2016.

Als ich mir versucht habe ein paar Gedanken darüber zu machen, welche Dinge mein Leben 2016 so wunderbar gemacht haben, bin ich etwas ins straucheln gekommen.

Denn zuerst war irgendwie nichts.

Nichts besonderes über was ich berichten kann.

Manchmal finde ich mein Leben etwas unspektakulär – also positiv gesehen... ich habe keinen Kummer und mein Leben läuft auch eigentlich so wie geplant.

Ich habe Arbeit, einen Beruf der mir mehr als Spaß macht, wahre Freunde (auch wenn es nur eine handvoll ist), Ziele, Träume und Wünsche.

Also ein ganz normales Leben, was vielleicht nicht jeden interessiert.

„Uninteressant“, weil man sich andere nicht das Maul zerreißen können – vielleicht über meine Hobbys aber das geht mir am Po vorbei...
Aber so lebe ich jetzt seit 6 Jahren glücklich mit Matze zusammen.
Klar gibt es mal Tage, wo man sich etwas anzickt, aber das sind doch nun mal Beziehungen und eher irrelevant.

Nach längerem überlegen, habe ich mich entschieden, einfach mal die Dinge mir von der „Seele“ zu schreiben.

Ich versuche es etwas zeitlich – also nach Monaten - zu schreiben.

Ich hoffe, dass das so funktioniert wie ich mir das vorstelle – verzeiht, wenn nicht!

Anfang Januar habe ich mit Matze mein Weihnachtsgeschenk einlösen dürfen.
Ich habe von ihm Tickets für die „Wunderkammer“ im Chamäleon Theater bekommen.

Artistik hoch zehn. Es war wundervoll und auch die letzte Vorstellung...

​​

es Weiteren habe ich eine Glanzleistung im Backen gemacht und mich selbst übertroffen.

Weil: bei mir auf Arbeit ist es Brauch das Geburtstagskind zu beschenken und zu bebacken und zu beschenken.
Also zauberte ich für meinen Arbeitskollegen einen Nerd-Kuchen alá Star-Wars American Choco Peanutbutter Cheesecake...

Dieser Kuchen hat mir aber auch leichte Nerven gekostet, hat sich aber mehr als gelohnt und war super lecker.
 

 

 

 

 

 

 

Beruflich kann ich aber schon einmal bei mir sagen, dass ich rundum-glücklich bin mit meiner Arbeitssituation.

Im Februar 2015 wurde mir mein Festvertrag angeboten und im März habe ich ihn auch gleich unterschrieben. Darauf bin ich immer noch derbe stolz und unfassbar glücklich, dass das sogenannte Schicksal es mit mir gut meinte.

Anders war es Anfang des Jahres bei meinem Freund – leider.

Tätig im Einzelhandel, unmoralische Arbeitszeiten, unfreundliche Menschen, Arbeiten an Sonn- und Feiertagen und letztendlich dann gekündigt.

Am Anfang hatte Matze damit keine Probleme, aber wenn man sich schon gar nicht mehr an einem Wochenende sieht oder wenn dann erst gegen 22 Uhr oder später, weil er gefühlt nur Spätschichten gehabt hat, liet darunter die Beziehung enorm.

Auch war es eine Frechheit, dass wir auf einmal 350 Euro nachzahlen sollten an diesen „Verein“, weil er angeblich über 50 Minusstunden auf seinem Zeitkonto hatte.

Aber keiner uns irgendwelche Zeitnachweise liefern konnten...
Die Kraft zum Klagen war auch nicht mehr da und somit nahmen wir es hin!

Letztendlich hatte er die letzten Jahre seitdem er nach Berlin gezogen ist keinen wirklichen Erfolg. Meistens nur Beschäftigungen, die etwa ein Jahr gingen und dann gekündigt wurden oder der Vertrag lief aus.

Viele unangenehme Dinge, die die Beziehung belasteten und auch manchmal in Tränen und Streitereien endeten, weil der Freund zu hause saß und nur gefühlt seine Zeit mit der Konsole verbracht hat.

Er wollte raus aus dem Verkauf.

Raus aus dem Handel.

Verständlich!

Schöne, relative und angenehme Arbeitszeiten.

Urlaub und nicht mehr hoffen und bangen, dass er kurzfristig doch noch gestrichen wird.

Leider ist es nicht so einfach, was „schönes“ zu finden, wenn im Lebenslauf nur kurze Arbeitserfahrungen stehen.

Er hat überlegt, eine Umschulung zu machen Richtung Mediendesign, aber leider bekommt man keine wirkliche Unterstützung vom Staat. Also ging die Suche weiter!

Da er absolut nicht mehr im Einzelhandel tätig sein wollte, hatte er sich im März bei einer Firma beworben, die einen Vertriebsinnendienstler gesucht haben.

Es ging sehr schnell.

Einladung zum Vorstellungsgespräch und das Angebot in der Firma anzufangen.

Ab April hatte er somit auch seinen Traumjob gefunden und ist bis heute glücklich bei der Tätigkeit, die er macht. Auch er muss jetzt nicht mehr bangen und hat nach seiner Probezeit einen Festvertrag angeboten bekommen.

 

 Im April sind wir – meine Eltern, Matze und ich – zum Crazy Pole Cup nach Erfurt gefahren.
Meine Eltern wollten unbedingt mal eine Pole Meisterschaft sehen.

Somit gab es zum 50. Geburtstags (im Januar) meines Papas die Karten als Geschenk.

Meine Eltern waren total begeistert und fasziniert, was man so an der Pole machen.
Natürlich haben sie mich vorher schon unterstützt und fanden es super, dass ich Sport mache, aber seitdem zollen sie mir noch mehr Respekt!

Meine Trainerin Wiebke hat dort ebenfalls dran teilgenommen, ebenfalls zum Beispiel auch Josi, welche ich bereits interviewt habe und hier auch vorgestellt habe...

Lustigerweise habe ich erst später erfahren, dass ich in Erfurt Sandra und Sanne über den Weg hätte laufen können, da sie ebenfalls anwesend waren.

Leider aber nicht gesehen... Aber: die Welt ist klein und ein Dorf. Vor allem im Pole Sport, alle Wege führen irgendwie, irgendwo und irgendwann zusammen – und das ist wundervoll!

 Ende April habe ich auch meine Levelprüfung im Redlightdance abgelegt, die ich mit der Montagschoreografie von Wiebke bestritten habe...

Es war das Motto „Eurovision Songcontest“.

Das Lied war von Max Mutzke mit dem Titel „Can´t wait until Tonight“.

Mit dieser Levelprüfung war ich seitdem berechtigt in Level 2 Kursen teilzunehmen.
Habe es aber erst mal nicht wahrgenommen (warum, weiß ich auch nicht so recht...).

Wahrscheinlich: Ich wollte einfach die Prüfung hinter mich bringen – mehr nicht.

Vor allem war ich derbe aufgeregt, hatte schwitzige Hände, war zu schnell an manchen Stellen (die ich dann aber versucht habe mit irgendwelchen Bewegungen aufzufüllen), und und und...
Dennoch geschafft – irgendwie...

Im Mai hatte ich dann die Aufführung im Redlightdance – ehrlich gesagt waren es zwei.

Einmal mit dem Lied „Can´t wait until Tonight“ von Max Mutzke und das andere war von Greta Salome & Jonsi „Never Forget“.
Die Choreo vom letzten Lied stammte von der lieben Steffi, welche wir immer Donnerstags gelernt haben.

Grund der Veranstaltung vom Studio war der

6. Geburtstag.

Im Mai hab ich auch meinen allerersten Workshop besucht.
Julia Wahl war im Redlightdance Studio und hat gesamt 3 Workshops angeboten – einem in der Charlottenburger Filiale und die anderen beiden in Wedding.

 Ich hatte die Wahl zwischen Signature Tricks oder Stretching – letzteres wurde genommen.

Ich muss sagen, danach bin ich herausgekrochen.

Meine Sehnen und Bänder haben sich so verdammt komisch und eigenartig angefühlt, sodass mir ehrlich gesagt Stretching noch unheimlicher wurde als es schon war.

Auch der Muskelkater die Tage danach war auch nicht außer Acht zu lassen.
Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert.
Eigentlich hatte ich mir dann auch vorgenommen einmal im Monat einen Workshop zu besuchen, aber irgendwie haben mich entweder diese nicht angesprochen oder ich hatte mal ausnahmsweise Termine an dem Wochenende, die ich nicht verschieben konnte bzw. wollte.

Im Mai waren wir ebenfalls wieder mal in Leipzig und waren beim WGT (Wave Gotik Treffen).
Wobei wir uns dieses Jahr keine Karten geholt haben.
Wir fanden den Preis – 120 Euro für eine Karte – etwas übertrieben.
Es war zwar das 25 jährige Bestehen, aber von Jahr zu Jahr wird es immer teurer.

Ja klar, kann man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umsonst fahren, aber eine Tageskarte oder ein Einzelfahrschein ist nicht so teuer!

Außerdem fanden wir die Bandauswahl nicht sehr berauschend, sodass uns das Geld zu schade war. Das Wetter war außerdem nicht sehr toll – nass und kalt – und man konnte dennoch die Zeit in der Stadt genießen und sich mit Freunden treffen.
Somit konnte man auch die Zeit mit der Familie verbringen und war nicht wie jedes Jahr auf der Flucht und im Zeitdruck um unbedingt diverse Bands zu sehen.

Auch Ende Mai haben wir den Entschluss gefasst, wieder etwas mobiler zu werden.
Matze hatte bis dato einen Arbeitsweg von mehr als einer Stunde, sodass wir uns entschlossen haben ein Auto zu kaufen.

Außerdem hat es uns immer ziemlich angekotzt, wenn die Bahn Verspätung hatte oder der Flixbus nicht ordentlich fuhr...
Dank der Hilfe von seinem Papa haben wir es verwirklichen können.

Somit konnten wir im Juni unseren „Grinser“ (ja, so heißt er) unser Eigen nennen

Ein Skoda Rapid!

 

 

​​

Da Matze noch sozusagen in der Probezeit war, hatten wir auch richtig Glück, dass wir unseren Urlaub im Juli dennoch ohne Probleme machen konnten.

Unser – eigentlich allererster gemeinsamer (weil nie so richtig das Geld da war oder wir zu „geizig“ waren...) – Urlaub führte uns eine Woche an die Ostsee, genau gesagt nach Kühlungsborn.

Ich liebe diesen Ort.

Mit meinen Eltern war ich schon damals öfters dort und ich habe Kühlungsborn einfach lieben gelernt – vor allem diese ewig lange Strandpromenade.

Perfekt für ausgewogene Spaziergänge.

Deshalb wollte ich auch nochmal unbedingt mit Matze dorthin.

(Wir waren zwar 2013 für ein Wochenende dort, aber das war ja kein wirklicher Urlaub.)

Zu der Zeit kam auch das Handyspiel PokemonGo in den AppStore.
Somit sind wir reichlich spazieren gegangen, oftmals auch stundenlang durch die Nacht und haben unsere Zweisamkeit sehr genossen.

Wir haben viel gelacht und uns persönlich tat der Urlaub extremst gut, da man endlich nach dem ganzen Arbeitsstress etwas Ruhe hatte.
Natürlich hatten wir auch die Kamera dabei und konnten uns die Zeit mit ein paar Shootings überbrücken.

Mein persönlicher Traum war ein Shooting in einem Feld und im Wald.
Das Waldshooting war so heftig, dass ich dann nach der Fotosession 16 Zecken hatte (aber zum Glück nichts weiterpassiert).

Letztendlich hatten wir immer gutes Wetter, zwar kein Badewetter, aber wir gehen eh lieber spazieren am Strand und gehen auch nicht sehr oft baden (obwohl ich mir extra einen neuen Bikini geleistet habe...).

Mir ist einfach das Wasser zu kalt – dann lieber schöne, angenehme Mittelmeertemperaturen.

Auch Tagesausflüge haben wir gemacht, sodass unsere Wege mal nach Rostock führten.

Rostock gehört aber zu den Städten, die ich mir nicht nochmal angucken möchte...

Die Leute waren dort ziemlich gestresst und unfreundlich.

Auch hat die Stadt etwas gemuffelt.

Und es gab kein einziges Polestudio.

Ich wollte nämlich gerne in meinem Urlaub ein Polestudio besuchen.

Angeblich hat Rostock ein Studio, was aber eher fragwürdige Bewertungen in Google besitzt – schade.

Somit habe ich versucht mich im Urlaub zu dehnen und etwas Yoga zu betreiben – am Meer mit Sonnenuntergänge – herrlich.

Auch habe ich mich sehr gefreut, dass ich ab und zu mal eine „Pole“ ala Straßenlaterne gefunden habe um irgendein Bild entstehen zu lassen für zum Beispiel Instagram oder Facebook.

Da bin ich Matze extremst dankbar, und froh dass er mich immer – egal wie und wo und bei was auch immer – unterstützt und es versucht mir alles recht zu machen.

Ich weiß das mehr als zu schätzen, denn ich denke nicht, dass das selbstverständlich ist.

Ich kann ihm sämtliche Tricks zeigen, beim Stretching hilft er mir indem er mich in die Dehnung noch mehr hereindrückt.
Von vielen Bekannten weiß ich, dass das nicht jeder Freund macht und somit bin ich mehr als glücklich Matze zu haben.

Meistens zockt er aber auch wenn ich abends trainiere an der Konsole oder am PC.

​​
Im August waren wir in Hildesheim zum M´era Luna Festival.
Dieses Festival ist Muss, denn da bekommt man wirklich was für sein Geld und man trifft meistens Bekannte (wie zum Beispiel Janett alias Frl. Nett in Blau).

So habe ich endlich Lacrimosa live sehen können und viele mehr wie zum Beispiel In Extremo, Apocalyptica, Eisbrecher, Oomph!, Letzte Instanz, Combichrist oder VNV Nation.
Wir haben aber nicht gezeltet wie sonst – da vor zwei Jahren unser Zelt den Sturm nicht überlebt hat – sondern haben uns über AirBnb eine Unterkunft gesucht.
Diese war zwar etwa 15 km vom Festivalgelände entfernt, aber wir hatten ein ordentliches Bett, eine warme Dusche und – das Beste – ein ordentliches Frühstück.
Die Gastgeberin war auch total freundlich.

Ich denke, wir werden es nächstes Jahr ebenfalls wieder so machen.

 

 

Ende August habe ich mich entschlossen mit Blog schreiben anzufangen.

Erst eher im kleinen Maßstab und eher nach einem kostenlosen Betreiber zu suchen... mit ellenlanger, nicht persönlicher Adresse.

Schnell wurde mir aber klar, dass ich mehr brauchte und eine für mich bestimmte Adresse musste her – POLE-LOVE-PHOTOART wurde geboren.

 

Anfang September habe ich auch einfach mal im Redlightdance eine Choreografie vorgetanzt.

Spinning und zu dem Lied „Wake me up when September Ends“.

Ich habe mich ohne Grund vorgetanzt, denn es stand ein Team-Pole Casting an für den Steel on Fire 2017.

So viel tolles und ehrliches Feedback habe ich noch nie bekommen, dennoch habe ich dann meine Bewerbung zurückgezogen.

Ich hatte (leichte) Bedenken, dass ich das alles nicht so schnell meistern hätte können wie ich das selbst gewollt hätte. Und auch bedenken, dass meine eigentliche Arbeit darunter eventuell leiden könnte.

Es war aber eine super Erfahrung mal „Fremden“ vorzutanzen und so ein grandioses Feedback zu bekommen.

Nicht nur positiv, sondern auch etwas negativ. Vor allem weiß ich jetzt, dass ich kleine Probleme mit meinem Gesichtsausdruck habe (ich schaue sehr konzentriert) und – das größte Problem – meine Zehen und generell Füße... diese sind manchmal nicht so schön wie sie sein sollte...

Aber das sind jetzt Dinge an denen man perfekt arbeiten kann.

Außerdem habe ich tolle Komplimente zu meiner Figur bekommen, da sie sich wohl in den letzten Monaten Pole Dance positiv verändert hat.

Aber dennoch und trotz allem (trotz konzentrierter Blick) strahle ich meine Leidenschaft für Pole Dance aus.

Das macht mich glücklich und stolz, denn ich zähle es auch zu einer meiner größten Leidenschaften.

Mitte September habe ich mit Lydia zum ersten Mal Aerial Hoop und Aerial Yoga ausprobiert.

Zu diesem Event gab es einen ausführlichen Beitrag hier auf der Homepage.

 

Ende September/Anfang Oktober sind wir auch nach München gefahren.

Freundlicherweise durften wir bei Tobi in Haar bleiben.

Matze hat Tobi über Male (Matzes bester Freund aus Kindheitstagen) vor ein paar Jahren kennengelernt. Die 3 sind leidenschaftliche Zocker und spielen zusammen – halt eine wahre Männerfreundschaft!

Zu viert sind wir auch aufs Oktoberfest – den Wies´n gegangen.
Dank Matzes Papa haben wir auch Karten für ein Zelt bekommen.

Ich habe eine Maß geschafft und das hat mir auch gereicht.

Komisch wurde ich angeguckt als ich danach was alkoholfreies haben wollte.
Ich bin leider nicht so eine Person, die viel verträgt und die sich abschießen muss – das habe ich nicht mal als Jugendliche gemacht (Oh Gott – das klingt als ob ich Uralt bin...).

Es ist schrecklich wie viele Menschen sich dort wegschiessen und sich einfach nur daneben benehmen...

Letztendlich war es aber ein tolles Erlebnis und ich denke, nächstes Jahr steht es erneut auf den Plan.

Oktober hatte ich auch noch mit Matze Urlaub – gleich die Woche nach München – wir waren aber in Berlin und haben eher die Seele baumeln lassen und gechillt als irgendwas zu machen.

Auch im Oktober fand der „Street Pole Photo Contest“ statt.
Das Pole Art Magazine verloste eine X-Stage Lite Pole (Silikonbeschichtet) unter allen Teilnehmern.
Aufgabe war es ein Bild von sich beim Street Pole (also zum Beispiel Straßenlaterne oder wer hat eine transportable Pole und da ein Foto zu machen) zu posten – ein Sommerbild.

Im Urlaub in Kühlungsborn entstanden ein paar.
Erst habe ich mit mir gerungen, weil ich der Meinung war, zu schlecht zu sein, weil ich nichts spektakuläres an Bildmaterial hatte.

Letztendlich hat mich aber mal wieder Matze motiviert und gemeint, dass es doch egal ist, was für ein Move gezeigt wird, denn die Aussage zählt und das, was gezeigt wird – das leuchten in den Augen, weil es mein Sport und meine Leidenschaft ist.

Also lud ich ein Bild hoch und war begeistert, von dem Zuspruch – vor allem von den Leuten, in meiner Facebook-Liste, die mich damit unterstützt haben.

Mein Ziel war es nie dort zu gewinnen (obwohl es ein kleiner Traum ist, eine X-Stage zu besitzen...).

Nur einfach mitmachen und dabei sein – das wollte ich.

Und vielleicht auch unter die 100 zu kommen.

Das ist mir tatsächlich gelungen mit 68 Likes hatte ich Rang 96 erreicht.

Ziel somit erreicht!

Im Oktober habe ich auch mit meinem Herzensprojekt angefangen... zu planen und schon mal Leute anzuschreiben um mein Projekt vorzustellen.

Die Fragen habe ich gemütlich auf der Couch verfasst - an mehreren Tagen...

Zu meinem Erstaunen kamen wirklich positive Kommentare und sofort Zuspruch und Teilnahme.
Wundervoll!

 

Anfang November habe ich endlich PLACEBO live gesehen.
Die liebe Elena hatte bei Facebook einen Aufruf gestartet, da ihre damalige Begleitung abgesprungen ist – das war somit meine Chance.

Es war ein wunderbares Konzert!

 

 

 

 

Ebenfalls Anfang November habe ich mein erstes Interview hier auf meinem Blog veröffentlich.
Es fand sofort positiven Anklang.

Das ging/geht sogar in den kommenden Wochen soweit, dass ich von vielen Facebook Nutzern Nachrichten bekommen habe, die mir geschrieben haben, wie unfassbar toll sie die Vorstellungen der jeweiligen Poledancer finden.

Wahnsinnig toll fand ich auch, dass mich viele - andere Polerinas - angeschrieben haben und von selbst gesagt haben, dass sie auch gerne am Interview teilnehmen wollen würden.
Da kann ich natürlich nicht nein sagen.

Und in dem Sinne leitet man auch nur die Mail weiter und leistet dann später eine geringe Arbeit in die Aufarbeitung.
Außerdem lernt man neue Leute kennen und (!) man ist irgendwie immer herzlich Willkommen in irgendwelchen Studios oder für eine private Polesession - perfekt!

Ebenfalls ist mir aufgefallen, dass ich nur Frauen interviewt habe und die Herrlichkeiten einfach außer Acht gelassen habe.

Und es gibt auch wundervolle Männer an der Pole.
Das habe ich auch geändert - das werdet ihr dann ab nächstes Jahr 2017 sehen, welche wunderbaren Poler und Polerinas ich euch noch vorstellen werde.

Auch total "erschreckend" fand ich es, dass sich viele 100 Mal bei mir bedankt haben und sich geehrt gefühlt haben, dass sie teilnehmen dürfen.

Ich meine: ich müsste mich doch bedanken.

Ich habe nur diesen kleinen (nichts bedeutenden) Blog...

Ich finde, Pole ist ein wunderbarer Sport und sicherlich hat jeder seine eigene Pole-Geschichte oder den persönlichen Werdegang - also: warum nicht auch alle (die noch kommen) vorstellen.
Vielleicht bringt es ja auch dem ein oder anderem was... etwas Werbung für ein Studio oder ein paar mehr Follower auf Instagram oder Facebook.

 

Im November hatte ich meinen Unfall in dem ich einfach mal mit der Straße kuscheln wollte.

Ich sag euch, wenn man auf den Boden schaut, stößt man mit fremden Menschen zusammen und wenn man versucht, diesen auszuweichen, bleibt man an Paketband hängen und legt sich einmal auf die Straße.

Erschreckenderweise sind alle Menschen, die das gesehen haben, vorbei gegangen, haben dumm geschaut und manche haben gelacht.

Nur einer (!!!) ist stehengeblieben und hat gefragt nach meinem Befinden!

Unfassbar!!!

Es war mir natürlich auch voll peinlich, aber hey – ich konnte es nicht ändern.

Ich habe es nicht gesehen.

Das schwarze Paketband nicht gesehen auf dem mit Laub bedeckten Fußweg in der Dämmerung.

Und irgendwie hatte ich auch Glück, denn auf dem Kopfsteinpflaster lag zum Glück kein Glas, was ich mir in die Hand rammen hätte können.

Letztendlich hat sich aber meine Uhr in meinen Handballen gedrückt, dieser wurde sofort blau und dick und es tat höllisch weh...
Auch meine Knie waren wunderbar blau und alles tat weh.
Adrenalin wurde produziert, sodass ich halbwegs nach hause gehen/humpeln konnte...

Natürlich bin ich erst mal noch arbeiten gegangen mit ziemlichen Schmerzen.
Nachmittags war es dann so schlimm, dass ich dann zum Arzt gegangen bin und der mich erst einmal krankgeschrieben hat...

Es war wunderbar – kein Sport, kein Pole...

Mein Leben war sinnlos!

Vor allem weil ich an Ende November gedacht habe – der Aufführung.
Handstand war unmöglich mit dieser Hand zu machen... aber ich durfte Kopfstand machen, was einigermaßen funktioniert hat...

Letztendlich habe ich immer noch Probleme bei diversen Tricks mit meiner Hand.
Es braucht halt alles seine Zeit bis alles wieder so ist wie es sein soll.

 

Im November wurde ich auch wieder mal ein Jahr älter – 26.

Da ich mal an einem Samstag Geburtstag hatte, habe ich mit Freunden hereingefeiert.

Samstag kamen dann meine Eltern und Matzes Papa.

Erstaunlicherweise haben sich unsere Eltern bis dato noch nie gesehen.
Aber nach 6 Jahren Beziehung (ebenfalls im November) hatten wir uns mal gedacht, dass es an der Zeit wäre.
Erst hatten wir etwas Panik: das Zusammenstoßen unserer Eltern – aber auf Anhieb sofort verstanden als ob sie sich schon Jahre vorher kannten.

Etwas erschreckend - aber positiv gesehen.

Ende November hatte ich auch wieder eine Aufführung im Redlightdance.

Dieses Mal war es die Weihnachtsfeier vom Studio.

Ein Thema gab es natürlich auch – Jahreszeiten.

Wir verkörperten den Herbst mit dem Lied „Wake me Up when September Ends“ von Green Day.

Wundervolles Lied und Spinning Modus.

Erst musste ich mich ehrlich gesagt gewöhnen an diesen Modus, da man wirklich mehr Kraft braucht um sich zu halten als beim Static Modus.

Zu dieser Aufführung waren auch meine Eltern und Matze.

Ich war ehrlich gesagt sehr aufgeregt, ihnen vorzutanzen, da sie mich noch nie tanzen gesehen haben.
Aber das Lampenfieber war sofort weg als ich meinen Papa im Publikum entdeckt habe.

Da habe ich sogar gelächelt und nicht so konzentriert ausgesehen wie sonst.

Die Wartezeit – bis die Veranstaltung vorbei war – habe ich genutzt um meinen Vertrag aufzustocken.

Ab 01.01.2017 gehe ich dann 3 mal die Woche trainieren, da ab Mitte Januar Aerial Hoop angeboten wird – darauf freue ich mich schon sehr.

Als Dankeschön habe ich auch noch eine 10er Karte Stretching bekommen.
Perfekt für die neuen und bestehenden Ziele für das neue Jahr.

Im Dezember gab es nichts spektakuläres, außer halt der übliche Weihnachtsstress.
Geschenke besorgen alles noch erledigen, was irgendwie anliegt.

Aber es lief etwas schief.

Matze hatte Anfang Dezember einen Arbeitsunfall sodass er sich sein Fußgelenk komplett verdreht hatte und erst mal nicht richtig laufen konnte.

Von Tag zu Tag wird es besser, wobei er ab und zu noch Schmerzen und kleine Gehprobleme hat.

Arbeiten funktioniert aber wieder bei ihm!

Mitte des Monats hat es mich auch dahingerafft.

Eine sehr hartnäckige Viruserkrankung mit allem drum und dran...

Krank geschrieben.

Zum Glück hatten wir dieses Jahr schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt somit konnte ich mich auskurieren.

In dieser Zeit konnte ich auch nicht trainieren, da wirklich jede Bewegung schmerzte und schaffte.

Zum Glück ging es dann endlich etwas besser Ende der Woche nachdem ich nochmal beim Arzt war und endlich mal ein Medikament bekam... 

Die geizen überall!

Am 19.12 war es mir etwas unheimlich.

In den Nachrichten "Anschlag in Berlin".

Am Breitscheidplatz ist ein LKW in den Weihnachtsmarkt gefahren - unfassbar und erschrocken.

Etwas panisch innerlich, da es doch überall passieren kann und vor allem wie schnell. 

Ich habe davon erst gar nichts mitbekommen, da ich mich auf der Couch mit Tee und Decke eingekuschelt habe...

Erst als mein Handy laufend klingelte - Facebook Nachrichten und Whats App Nachrichten - habe ich das mitbekommen.

Ich fand es total rührend, dass man sich um mich sorgt und wie viele nach meinem Befinden gefragt haben...

​​Vor allem war ich total geflasht als von Sandra eine Whats App kam und sie voll besorgt war.

Oh Mann... ich kann es nicht beschreiben wie wundervoll ist, dass ich diese Frau dieses Jahr kennenlernen durfte.

Auch dass mich Wölfchen angeschrieben hat und gleich gefragt hat ob mit uns alles gut ist.

Sie kenne ich noch von einen meiner Ex (und das ist jetzt auch schon mittlerweile 7 Jahre her...).

Man hat meistens keinen großen Kontakt, aber da finde ich es wieder: es ist Beweis genug, dass man sich nicht jeden Tag schreiben muss um nicht in "Vergessenheit" zu geraten.

Die Weihnachtstage (Heiligabend und 1. Weihnachtsfeiertag) verbrachten wir bei meinen Eltern und kurz (2. Weihnachtsfeiertag) in Halle bei Matzes Mutti.

Silvester werden wir mit Matzes Papa und Schwester (mit Familie) an der Mecklenburgerischen Seenplatte verbringen.

Zum Glück passen über den Jahreswechsel meine Eltern auf Anubis und Sirius auf, denn sonst wären wir auch nicht gefahren.
Die Knallerei möchte ich ungern den beiden alleine antun.

Somit: Happy New Year und wir sehen uns 2017 wieder auf meinem Blog!!!

 

Auch muss ich mich bei meinen Modellen bedanken, die ich hier nicht vergessen darf.

In dem Jahr 2016 habe ich 20 verschiedenste Shootings gehabt.

Ende 2015 hatte ich auch angekündigt, weniger zu machen, da es im vergangenen Jahr wirklich über Hand nahm mit über 40 Shootings...

Es war für mich nur noch Einheitsbrei und vieles hat nicht gestimmt.

Deshalb versuchte ich 2016 ruhiger zu treten, was mir auch gelungen ist.

Vielen Dank an Melle, Ela von Schlotterstein, Vivien, Ay Miller, Kat van Dirt, Dark Whisper, Madame Neon Schwarz, Hedwig van Frankenstein, Sandy Cottoncandy, Miss Chibichan, Elena Monvoisin, Anna Elisabeth, Schatzilipling, JayJay Pinkloveliness, Lady Lunaticbat, Debby und Liese van Lotte für euer Vertrauen und für die gemeinsame Zusammenarbeit.
Vielleicht kann ich den ein oder anderen nächstes Jahr erneut vor meiner Kamera begrüßen.

Auch gilt ein großer Dank an meine Fotografen Kollegen Ben, Daniel, Holger, Mario und Kollegin Linda, dass sie mit mir Fotoprojekte realisiert haben mit mir vor der Kamera.

Größter Dank gilt an meinen Liebsten, der mit mir wirklich jede Bildidee umsetzt und immer hinter mir steht – egal fotografisch oder privat.

 

Eure Elisa.

 

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Elisa Weiß

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