Juni 2018

July 6, 2018

Hallo ihr Lieben,

fest vorgenommen, dass ich es dieses Mal pünktlich und rechtzeitig schaffe.

Die Rede ist von dem Monatsrückblick.

Der Juni ist vorbei!

Auch dieser zeigte sich wie der Mai von einer sehr warmen, schwülen Seite.

Aber auch von einer kühlen, wo man auch mal wieder seine Wohnung gut durchlüften konnte.

Denn ich finde es nicht angenehm bei 27 Grad Innentemperatur zu schlafen und gar zu leben...

Zum Glück ist meine Arbeit - das Labor - klimatisiert.

Der Juni brachte bei mir persönliche Veränderungen.

Der Juni war aber auch nicht von meinem Kopf und meiner Gesundheit begeistert, denn mein Körper hat sich diesen Monat nicht von der tollsten Seite gezeigt.

Ich fühlte mich matt, unmotiviert, überfahren, depressiv und echt kacke.

Und wenn man das noch von Leuten gesagt bekommt, die einen kein bisschen kennen, dass man doch schlecht ist, sich mal zusammenreißen soll und sich nicht so haben sollte, wirkt sich das alles im Ganzen auf den Körper nicht gerade positiv aus.

Zu mindestens hat sich mein Körper nicht positiv gefreut über alles!

Er hat sich mal wieder mit Kopfschmerzen zurückgemeldet.

Und wenn man fast täglich mindestens zwei Tabletten einnehmen muss, damit es überhaupt geht, läuft doch irgendetwas gewaltig schief.

Aufgrunddessen war ich beim Arzt, der mich erstmal ein paar Tage krank geschrieben hat und mir Überweisungen zum Orthopäden, zum Neurologen und zum Psychologen ausgestellt hat.

Neurologen wegen meinen Kopfschmerzen und weil ich ab und an ein taubes Gefühl in meinem linken Arm verspüre.

Es wurde auch nie bei mir Migräne festgestellt, aber es fühlt sich sehr danach an.

Zum Orthopäden wegen meinen Kopfschmerzen und dem ständigem Knacken meiner Halswirbelsäule.

Für den Termin beim Orthopäden muss ich "nur" 14 Tage warten...

Für den Neurologen ist es schon schwieriger einen Termin zu finden - ich suche noch nach einem der mir halbwegs zeitnah einen Termin geben kann...

Mitte Juli habe ich ganz in unserer Nähe einen Termin bekommen, nachdem mich der dritte auf September vertröstet hat.

Psychologen, weil ich mich so unmotiviert, unzufrieden und schlapp fühle...

Diese Überweisung werde ich aber erstmal nicht weiter beachten.

Denn vielleicht renkt sich so alles wieder ein.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich hoffe, dass alles besser wird.

Die ersten Schritte zur "Selbstliebe" sind gemacht, dazu aber später sicherlich noch mehr.

Seit geraumer Zeit nehme ich bereits schon Präperate wie Neuraxan, was mir sogar etwas hilft herunter zu kommen - ich habe zu mindestens so ein Gefühl dass es hilft...

Außerdem habe ich angefangen täglich ein Konzentrat mit Mikronährstoffen, Vitaminen und Sorten von Obst und Gemüse einzunehmen, was in einer Studie gut abgeschnitten hat.

Dieses Konzentrat wird auch bei der Therapie von (leichten) Depressionen eingesetzt, da eine Depression immer mit einem Mangel an irgendwelchen Vitaminen oder Mikronährstoffen einhergeht.

Ich möchte nicht sagen, dass ich unter Depressionen leide, aber so einen leichten Drang habe ich derzeit schon!

Deshalb auch sicherlich die Überweisung zum Psychologen.
Bis jetzt habe ich es aber immer alles relativ hinbekommen - mit mir und meiner Umwelt.

Ich könnte derzeit zum Beispiel jede Minute schlafen, ich wertschätze mich nicht mehr wirklich, habe zu nichts Lust, mir ist alles gleichgültig geworden, habe derzeit innerliche Angst und Panikzustände und bin extrem reizbar geworden.

Nicht zu vergessen, dass ich ein emotionales Wrack bin und jederzeit losheulen könnte.

Es ist für mich absolut nicht einfach.

Ebenfalls habe ich Mut und Zuspruch von verschiedenen Personen - vor allem ein großes Dankeschön an Jas und Clara - bekommen, die mich aufgebaut haben und mir klar gemacht haben, dass ich etwas ändern muss.

Matze und meine Eltern geben mir natürlich auch regelmäßig Mut und Ratschläge, aber manchmal ist es besser auch mal die Meinung anderer einzuholen.

Dass ich mich von den Dingen und auch von den Personen trennen muss, welche mich so kaputt machen, mich herunterziehen und mir einfach nicht gut tun.

Frei nach dem Motto und Lied von Straftanz: TANZ KAPUTT, WAS EUCH KAPUTT MACHT!!!

So und schon sind wir auch kurz bei dem Thema "Selbstliebe".

Wer mich kennt, weiß, dass ich mir sehr schnell alles Gesagte und Getane zu Herzen nehme.

Sei es, der plötzliche Abbruch von Freundschaften oder gar (unangebrachte) Kommentare.

Kommentare, die vielleicht gar nicht böse oder Ernst gemeint sind.

Kommentare, die vielleicht auch nur als gut gemeinter Rat fungieren sollen, die dennoch als Kritik ausgelegt werden.

Kommentare, die mich schon aus meiner persönlichen Lebensbahn werfen können.

Ich lande auf einmal auf den - nennen wir ihn einfach mal - Grünstreifen.

Der Grünstreifen mit Bäume, Steine, Felsen, vielleicht sogar Abgründe (weil eine Brücke kommt und ein Fluss überquert werden).

Über manche Steine und vielleicht auch kleine Felsen kann ich ganz gut mit eigener Kraft herüberhüpfen oder mit Anlauf springen.

Dann sind da aber große, breite Bäume - vielleicht sogar eine Allee, die ich passieren muss und dann komme ich ins Straucheln.

Ins Straucheln, weil ich entweder nicht vorbei komme oder nicht weiß wie.

Weil dieses kleinste Kommentar mich aus der Bahn geworfen hat.

Man muss mich nur mit anderen vergleichen - direkt oder indirekt - und schon kann man mich aus meiner Bahn werfen.

Aus meiner Umlaufbahn, die physikalische Mittel und Wege benötigt um wieder in die richtige Bahn zu kommen.

Manchmal schaffe ich es alleine wieder dahin zu kommen und weiter zu machen.

Derzeit ist es aber schwer alleine alles durchzustehen.

Und um nicht alleine dazustehen, habe ich besonders Matze und auch meine liebe Jas.

Matze muss mich in letzter Zeit täglich motivieren an mich selbst zu glauben.

Jas kann ich jeder Zeit eine Sprachnachricht schicken und sie um ihre ehrliche Meinung bitten.

Ich bin ehrlich und derzeit wirft mich Poledance einfach aus der Bahn.
Nicht, weil mir der Sport nicht mehr gut tut - ganz im Gegenteil - denn zu Hause macht es Spaß, ich sehe Fortschritte und ich fühle mich gut dabei.

Ich fühle mich nicht mehr beim Training wohl.

Ich kann auch nicht ganz die Gründe "WARUM?" nennen, aber ich denke, dass es ein Zusammenspiel verschiedenster Gründe ist.

Da ich nun langsam merke, dass es mir keinen Spaß mehr macht, habe ich lieber zu Hause trainiert als ins Studio zu gehen.

Nach verschiedensten Meinungseinholungen von Matze, von Jas, von meinen Eltern und sogar von neutralen Personen (die mich nicht kennen), habe ich nun eine Entscheidung für mich getroffen und diese bereits auch schon getätigt.

Ich habe ein Kündigungsschreiben erstellt.

Beim Ausdrucken habe ich mich auch bereits "freier und wohler" gefühlt.

Bis mein Vertrag aber ausläuft, vergehen noch ein paar Monate, denn ich musste ja damals unbedingt den längsten Vertrag nehmen.

Im Nachhinein ist man immer schlauer und so mache ich nun das Beste draus.

Je nachdem wie es mir und meiner Seele geht, beschließe ich hinzugehen oder nicht.
Für mich ist es ein Hobby.

Ich möchte Spaß daran haben und keinen Erfolgsdruck haben.

Ich möchte nicht unter Druck gesetzt werden, dass innerhalb einer bestimmten Zeit ein bestimmter Trick sitzen muss.

Jeder lernt anders und braucht auch nun mal seine Zeit.

Was ich danach mache, wenn der Vertrag ausgelaufen ist, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht...

Keine Ahnung, ob ich in ein anderes Poledance Studio wechsle.

Oder ob ich einen neuen -anderen Vertrag mit weniger Unterricht und zu anderen Konditionen abschließe, weiß ich auch nicht.

Vielleicht melde ich mich auch beim Urban Sports Club an, sodass ich verschiedene Sportarten beisamen habe.

Bis dahin vergeht aber noch die Zeit und ich werde mich sicherlich irgendwie zu einer (neuen) Lösung entscheiden.

Nicht nur eine Kündigung beim Poledance habe ich geschrieben, sondern auch bei der Tanzschule.

Da muss ich aber nicht mehr so lange warten und komme relativ schnell wieder weg davon.

Das Ganze ist schon nicht einfach und dann kommt da sicherlich noch ein Faktor hinzu, der sicherlich großen Einfluss hat,

Matze und ich haben beschlossen, dass ich meine Hormone absetze.

Eigentlich habe ich mit diesem Gedanken schon sehr lange geliebäugelt...

Ich nehme seit mehr als 10 Jahren Hormone - in Form der Verhütung.

Damals angefangen mit der Pille aufgrund meiner Haut, dann später (natürlich für was auch sonst) zur Verhütung.

Dann kam die Zeit, wo ich Kopfschmerzen und Migräneanfälle bekam und ich mit meiner Frauenärztin entschlossen habe, die Pille zu wechseln.

Eine andere Pille sollte her, die aber nur am Anfang keine Kopfschmerzen verursachte und wieder Kopfschmerzen hervorrief.

So starke, wo ich dann Wahrnehmungsstörungen hatte...

Also sollte ich dann eine gestagenfreie Pille nehmen.

Mit dieser kam ich absolut nicht zurecht und dann kam der Novaring.

Das erste halbe Jahr hatte ich so gut wie keine Kopfschmerzen.

Dann war wieder alles da - wie beim Alten.

Nicht nur dass das schon Alles reine Strapaze für den Körper ist, sank in der Zeit mein sexuelles Interesse.

Ein absoluter Beziehungskiller und auch ein kleiner Streitpunkt in meiner Beziehung.

Verständlich - denn ich hatte null Bock!

Es ist so crazz, was Hormone mit dem Körper machen.

Und ich glaube meine Symptome wie Kopfschmerzen und die Mattigkeit könnten auch Entzugserscheinungen von den Hormonen sein.

Den Beipackzettel sollte man sich eh nicht durchlesen - Brustkrebsrisiko, fehlende Lipido, etc...

Ich hoffe, dass sich bald mein Körper an die jetzige - definitiv bessere Situation - gewöhnt hat und ich besser leben kann.

Nicht nur, weil ich ihn nicht mehr mit Hormone zu stopfen muss und ihn somit beeinflusse, sondern hoffe ich auch, dass meine Kopfschmerzen sich verbessern.

Ich kann schon jetzt sagen: ich fühle mich freier ohne Hormone!

Der Juni stand wirklich im Zeichen von Veränderungen und Entscheidungen.

Eine andere Entscheidung haben Matze und ich bezüglich unseres Urlaubs getätigt.

Erst war ja der Plan 14 Tage Norwegen mit Matzes Mutti und Mann.

Aufgrund von diversen Meinungsverschiedenheiten und -unstimmigkeiten hat Matze sich entschlossen den Urlaub abzusagen.

Dabei habe ich ihm die Hauptentscheidung fällen lassen, da er der Autofahrer gewesen wäre und er das Thema zur Absage angefangen hat.

Nach kurzem Überlegen haben wir uns für einen sicherlich besseren Plan entschlossen.

Vom 22. bis 29. August geht es für uns nach London.

London ist für uns ein kleiner Traum, den wir uns schon länger erfüllen wollten.

Ich war vor ca. 10 Jahren von der Schule aus dort und Matze leider noch nie.

Also haben wir uns dann an den Rechner gesetzt Flüge gebucht, Hotelzimmer reserviert und uns einen London City Pass bestellt.

Dieser London City Pass eignet sich super für Städtetrips, beinhaltet Eintritt zu vielen tollen Sehenswürdigkeiten, Museen und Veranstaltungsorte.

Das praktische daran ist: man muss nur den Coupon ander Kasse vorzeigen, spart sich das lästige Anstehen und kommt sofort in die Sehenswürdigkeit/Museum.

Ebenfalls haben wir uns gleich die Oyster Travelcard für das öffentliche Verkehrsnetz geholt.

Diese verwendet man einfach wie eine Prepaidkarte.

Sehr praktisch, aber leider auch nicht sehr günstig.

Trotzdem gegenüber den Originalpreisen spart man schon einiges ein - vor allem Zeit!

Zum Londontrip gibt es noch gesondert einen Beitrag, aber erst: wenn es soweit ist.

Wir freuen uns jetzt schon sehr auf unseren Urlaub und zählen bereits die Tage/Wochen herunter bis es soweit ist.

Sonst waren die Wochenenden bei uns mit Reisen ausgefüllt.

Matzes Oma hatte Geburtstag also sind wir nach Ilberstedt gefahren.

Dann hatte Ende Mai meine Mutti Geburtstag und wir besuchten deshalb meine Eltern in meiner Heimat.

Dann wurde meine Omi 80 und wir feierten im sehr kleinen Kreis - meine Eltern, meine Omi, Matze und ich - im Garten und grillten sehr gemütlich zusammen.
Meine andere Oma hat es leider nicht für nötig gehalten zu kommen, da ihr ein anderer Geburtstag (65) wichtiger war... es war dort auch sicherlich viel mehr los als bei uns.

Positiv war aber, dass somit keiner mit dem Auto fahren musste um sich abzuholen und wieder nach Hause zu schaffen.

Anfang Juni hatte ich auch ein weiteres Poledance Shooting.

Die Serie findet ihr aber erst Ende Juli/Anfang August, da die Polerina mich extra drum gebeten hat.

Grund ist hierfür ihre eigene Hochzeit und sie wollte ihrem zukünftigen Mann ein Geschenk in Form eines Bilderbuches machen - eine sehr tolle Idee wie ich finde.

Im Juni hatte ich ebenfalls einen - seit langem - Tattoo Termin bei der lieben Thea.

Leider schafften wir nur eine Stunde, weil es ihr überhaupt nicht gut ging und sie bereits zwei Schmerztabletten genommen hatte.

Somit mussten wir leider abbrechen.

Schade, weil ich mir extra einen Urlaubstag genommen habe.

Immerhin haben wir aber zwei meiner Orchideen geschafft.

Im Juni haben wir uns ebenfalls entschlossen die Banken zu wechseln.

Mit der Postbank sind wir schon lange nicht mehr zufrieden.
Also beschlossen wir uns eine neue andere Bank zu suchen.

Unsere Entscheidung fiel auf die Targobank.
Wir machten uns einen Termin aus und eröffneten somit ein neues Girokonto und beantragten gleich noch zwei Kreditkarten.

Nach 1.5 Wochen kam immer noch nichts - weder PIN noch Karten.
Dann wurde ich von der Targobank angerufen, die mir mitteilte, dass meine Karten bereits benutzt wurden und ich bereits im Dispo bin.

Dem Mitarbeiter macht ich klar, dass bis jetzt weder bei mir noch bei Matze Karten angekommen sind.

Irgendjemand muss also unsere Karten und die dazugehörigen PINs abgefangen haben und diese gleich in Anspruch genommen haben.

Gleich am Abend machten wir noch jeweils eine online Anzeige bei der Berliner Polizei gegen Unbekannt.

Für den Schaden - von immer 3000 €uro - müssen wir zum Glück nicht aufkommen, dennoch total ärgerlich.

Ich verstehe auch echt nicht diese Menschen, die sowas machen und damit auch - anscheinend - noch durch das Leben kommen ohne erwischt zu werden.

Nun warten wir erneut auf neue Karten um diese endlich benutzen zu können.

Die Kreditkarte benötigen wir für London - zur Not habe ich noch eine andere.

Es sollte nun bald alles funktionieren, da unser Konto Mitte August bei der Postbank geschlossen wird...

Ende des Monats stand auch das diesjährige Firmen Sommerfest an.

Zu erst wollte ich nicht hin, weil ich keine richtige Lust hatte und meine Lieblingsarbeitskollegin nicht mitgekommen ist.

Aber ich wurde von einer anderen lieben Arbeitskollegin überredet und somit bin ich mit ihr hin.

Dort haben wir dann noch eine weitere Kollegin aus unserer Abteilung getroffen.

Getanzt, gegessen, getrunken, gelacht und tolle Gespräche geführt.

Ich bin froh, dass ich hingegangen bin.

Wie jedes Jahr gab es auch ein Thema.

Dieses Jahr stand alles im Zeichen des Mottos: White Motion...

Da ich aber nichts weißes im Schrank habe und mir auch diese Farbe nicht steht, habe ich mich entschlossen, den Gegenpart dazuzunehmen: schwarz!

Zum Schluss möchte ich noch ganz kurz ein kleines Update zu unseren drei Samtpfoten geben.

Irgendwie hat sich nicht sehr viel geändert.

Anubis ist und bleibt die Diva und findet Salazar nicht sehr angenehm - so habe ich das Gefühl.

Er faucht ihn an, aber macht zum Glück nichts weiter.

Ab und an spielt er aber mit und rennt mir Salazar und Sirius in der Wohnung herum.

Dennoch verstehen sich alle super.

Salazar hat Sirius, der auch ab und an wirklich leiden muss.

Vor allem derzeit, weil Salazar der Meinung ist Sirius zu besteigen.

Dies hat aber bald ein Ende, weil er Anfang Juli kastriert wird.

Eure Elisa.

 

 

 

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Elisa Weiß

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